Die vier Kernzahlen
Vier Zahlen, die zusammen deinen Finanzkompass bilden — was sie bedeuten, wie Monetoir sie berechnet und wann du sie nutzt.
Monetoir erzählt deine Finanzgeschichte in vier Zahlen. Jede Zahl beantwortet eine andere Frage, auf einem anderen Zeithorizont: von dem, was du jetzt kannst, über das, was diesen Monat möglich ist, bis dahin, wo du in Jahren stehst. Wer sie kennt, liest das Dashboard mühelos.
Der Hauptsaldo ist die Summe deiner einbezogenen Konten — was jetzt tatsächlich da ist. Im Minus stehen zählt negativ; ausgeschlossene oder archivierte Konten zählen nicht.
Er ist ein Spiegel, kein Urteil. Der Hauptsaldo sagt noch nichts darüber, was du gefahrlos ausgeben kannst — darauf haben die anderen Zahlen eine viel schärfere Antwort.
Du siehst den Hauptsaldo unter dem Hero-Bereich auf dem Dashboard. Hinter dem Chevron öffnet sich das Konten-Panel, in dem du pro Konto festlegst, ob es mitzählt.
Wirklich frei ist das Herz von Monetoir: was du in diesem Moment noch frei ausgeben kannst. Die Formel ist einfach — der Hauptsaldo minus dem, was diesen Zyklus noch abgehen muss: die offenen Fixkosten, Schulden und Ziel-Einlagen.
Ein abgebuchter Posten steht nicht mehr offen — das Geld ist ja schon von deinem Saldo weg. Und entfernst du in der Spielraum-Karte den Haken bei einem Posten („diesen Monat nicht zahlen“), zählt er ebenfalls nicht mit und Wirklich frei steigt sofort. So greifen die Karte und die große Zahl nahtlos ineinander.
Wirklich frei steht groß oben auf dem Dashboard. Die Brückenzeile darunter macht es transparent — was diesen Zyklus schon abgebucht ist und was noch ansteht.
Der freie Monatsspielraum ist die Luft zum Atmen eines ganzen Monats: was diesen Monat von deinem Einkommen übrig bleibt, nachdem Fixkosten, Schulden und die Einlagen in deine Ziele abgezogen sind.
Das ist kein Kontostand, sondern ein Ausblick auf einen Monat. Er sagt dir, ob der Monat für sich genommen aufgeht — unabhängig davon, was auf deinen Konten steht.
Du siehst den freien Monatsspielraum in der Cashflow-Ansicht, und die Zeitachse zeichnet ihn Monat für Monat in die Zukunft weiter.
Das Nettovermögen ist die Gesamtsumme: deine einbezogenen Konten plus die Salden in deinen Zielen. Eine Zahl, die den Stand deines Geldes als Ganzes zeigt.
Es ist die Langfrist-Zahl — nicht, was du heute ausgeben kannst, sondern wo du stehst. Auf der Zeitachse siehst du, wie sich das Nettovermögen über die Jahre entwickelt; in der Konten-Ansicht findest du die Aufschlüsselung.
Die vier Zahlen liegen auf einer Zeitachse von nah bis fern. Der Hauptsaldo ist eine Momentaufnahme (jetzt). Wirklich frei ist die Arbeitszahl innerhalb dieser Gehaltsperiode (dieser Zyklus). Der freie Monatsspielraum weitet das auf einen ganzen Monat (dieser Monat). Das Nettovermögen blickt über Jahre mit (der Horizont).
Sie konkurrieren nicht — sie beantworten verschiedene Fragen. Was ist da? → Hauptsaldo. Was kann ich jetzt? → Wirklich frei. Was schaffe ich diesen Monat? → Freier Monatsspielraum. Wohin gehe ich? → Nettovermögen.